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Medienmitteilung

+  25.01.2022 | Parolenfassung Abstimmungen Februar 2022

Bündner Gewerbeverband: Einmal Ja und dreimal Nein zu den kommenden Abstimmungen

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbands (BGV) hat einstimmig die Ja-Parole zur Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital (Stempelsteuer) gefasst. Die Stempelsteuer ist veraltet, für die betroffenen Firmen schmerzhaft und macht nur drei Promille der Bundeseinnahmen aus. Weiter empfiehlt der BGV ein Nein zu den beiden Verbotsinitiativen sowie zu weiteren Mediensubventionen.

KMU’s entlasten – Ja zur Abschaffung der Stempelsteuer

Die Stempelsteuer ist eine Abgabe aus einer Zeit, als der Staat keine Steuern eintreiben konnte. Heutzutage ist der Bund in einer ganz anderen Lage. Die Steuereinnahmen, welche von den Unternehmen am Bund entrichtet werden, haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. So hat sich beispielsweise die Gewinnsteuer auf 12 Milliarden Franken pro Jahr erhöht. Die Mindereinnahmen von 250 Millionen Franken durch die Abschaffung der Stempelsteuer sind für den Bund demgegenüber vernachlässigbar. Anders als vielfach behauptet, wird die Stempelabgabe nicht vom Finanzsektor entrichtet, sondern von den Eigentümern der Unternehmen. Rund die Hälfte dieser Steuer wird von KMU’s bezahlt. Bei dieser Vorlage steht nicht nur die Abschaffung von Steuern und Abga­ben für KMU im Vordergrund, sondern einen Fehlanreiz für Unternehmen zu eliminieren. Eigenkapital darf nicht mehr kosten als Fremdkapital, wie beispielsweise Kredite bei einer Bank. Durch die Abschaffung der Stempelsteuer wird das Eigenkapital und damit der finanzielle Spielraum der Unter­nehmen für Investitionen und Krisenzeiten erhöht. Der BGV ist überzeugt, dass die Abschaffung der Stempelsteuer die KMU in Graubünden entlastet und letztlich auch Ar­beitsplätze sichert.

Nein zu weiteren Mediensubventionen

Der Kantonalvorstand des BGV hat sich nach eingehender Diskussion mit 16 zu 11 Stimmen gegen das Massnahmenpaket zugunsten der Medien ausgesprochen. Eine einzelne Branche bei der digitalen Transformation spezifisch mit Bundessubventionen zu unterstützen ist gemäss BGV nicht angebracht. Durch die Erweiterung bestehender und neuer Subventionen in der Höhe von 151 Millionen Franken jährlich würde auch die Abhängigkeit der Medienbranche vom Staat weiter zuneh­men. Es würden nicht nur die kleinen regionalen Medienhäuser von der Erhöhung der Finanzhilfen profitieren, sondern auch die grossen profitablen Verlagshäuser. So beurteilt auch die Eidgenössische Wettbewerbskommission das Massnahmenpaket als «wettbewerbsverzerrend» und «ineffizient». Trotz der Ablehnung der vorliegenden Abstimmungsvorlage sieht der BGV einen Handlungsbedarf bei der Frühzustellung und einer «gerechteren» Aufteilung der Radio- und Fernsehgebühren zwischen der SRG und den privaten Sendern. Diese Anpassungen können nach einer allfälligen Ablehnung der Vorlage einzeln angegangen werden. Bei der Förderung der kleinen lokalen und regionalen Medien im dreisprachigen Kanton Graubünden ist eine verstärkte Medienförderung durch Kanton und Gemeinden zu prüfen.

Nein zur Tabakinitiative

Der Kantonalvorstand des BGV hat sich deutlich gegen die Tabakinitiative ausgesprochen. Mit dem indirekten Gegenvorschlag hat die Bundes­versammlung griffige Massnahmen für die Anliegen der Initiative verabschiedet. Der Gegenvorschlag ist ein Kompromiss und verbindet einen griffigen Jugendschutz mit einem Verhindern eines wirtschaftsfeindlichen Werbeverbots. Im Gegensatz zur Initiative bewahrt der Gegenvorschlag die Verhältnismässigkeit und führt nicht zu einem vollständigen Werbeverbot. Für die Wirtschaft wäre ein totales Werbeverbot zudem ein gefährliches Präjudiz für weitere Werbeverbote von unliebsamen Produkten wie Alkohol, zuckerhaltige Lebensmittel oder Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Nein zur Tier- und Menschenversuchs­verbotsinitiative

Der Kantonalvorstand des BGV hat einstimmig die Nein-Parole bei der Volksinitiative «Ja zum Tier- und Men­schenversuchsverbot» beschlossen. Eine Annahme der Initiative würde die Wettbewerbs-fähigkeit der Schweiz in der wissenschaftlichen Forschung, die medizinische Ausbildung sowie die medizinische Versorgung gefährden. Die Initiative würde auch den Handel, die Einfuhr und die Ausfuhr aller Arten von Produkten behindern, für die direkt oder indirekt Tier- oder Menschen-versuche durchgeführt worden sind. Ärzte und Apotheker könnten auf einen beachtlichen Teil von Medikamenten nicht mehr zurückgreifen. Auch Tierärzte müssten von der Verwendung dieser Medikamente oder Produkte absehen.

+  21.11.2021 | Erfolgreiche FIUTSCHER 2021

Erfolgreiche FIUTSCHER 2021

Die Berufsausstellung FIUTSCHER, welche vom 17. bis am 21. November in der Stadthalle in Chur stattfand, hat diesen Sonntag ihre Tore geschlossen. Trotz Corona erkundeten rund 11'000 Besucherinnen und Besucher an 80 Ständen die Bündner Berufswelt. Die Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit, sich über das grosse Angebot an Aus- und Weiterbildungen im Kanton zu informieren. Die Berufsmesse wurde durch den Bündner Gewerbeverband (BGV) organisiert.

Auch bei der sechsten Ausgabe von FIUTSCHER stand das «Anpacken» der Berufe im Vordergrund. Fünf Tage lang konnten an FIUTSCHER mehr als 140 Grundbildungen und 250 Weiterbildungsangebote erkundet werden. Von Mittwoch bis Freitag haben 117 Schulklassen mit insgesamt 3700 neugierigen Schülerinnen und Schüler der Bündner Oberstufen aus dem gesamten Kanton die Berufsmesse besucht. Am Wochenende haben viele Kinder und Jugendliche die Ausstellung mit ihren Eltern oder Grosseltern erlebt. Zudem informierten sich die Besucherinnen und Besucher auch über das breit gefächerte Weiterbildungsangebot. Gemäss Maurus Blumenthal, Direktor des BGV, hat auch die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton, den Branchenverbänden und den Ausstellern zum Gelingen der diesjährigen Berufsmesse beigetragen. Die nächste Austragung findet 2023 statt.

Spielerisch Berufe entdecken
Das Schutzkonzept ermöglichte auch bei der diesjährigen Durchführung das Ausprobieren der beruflichen Tätigkeiten an den verschiedenen Ständen. So konnten die Besucherinnen und Besucher u.a. Bagger fahren, Holz zuschneiden, schweissen, einen Strommasten hochklettern und Fleisch zuschneiden. Durch VR-Brillen konnten diverse Berufe digital oder auf spielerische Art und Weise und mit Wettbewerben erkundet werden. An den Ständen gaben Lernende und Ausbildner Auskunft über die Berufe. Wie FIUTSCHER-OK-Präsident Rico Cioccarelli betont, ist es «grossartig, dass wir FIUTSCHER dieses Jahr endlich wieder durchführen konnten. Das Besucherinteresse war gross, die Jugendlichen interessiert und alle haben Freude, dass die Berufe und Weiterbildungen wieder vor Ort präsentiert werden konnten.»

Die Berufsbildung ist das Rückgrat der Bündner Wirtschaft
Der Fachkräftemangel in der Bündner Wirtschaft ist allgegenwärtig. Eine gute Berufsbildung ist daher wichtiger denn je. Durch die duale Berufsbildung werden Jugendliche und Erwachsene aus- und weitergebildet. Die Berufsbildung ist praxisbezogen und bildet die Fachkräfte nach den Fähigkeiten aus, die in den einzelnen Branchen auch gefragt sind. Die Berufsbildung ist das Rückgrat der Bündner Wirtschaft. In zahlreichen Branchen werden händeringend Lernende gesucht. Umso wichtiger ist es, dass angehende Lernende den für sie passenden Beruf auswählen, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. An FIUTSCHER konnte die vielfältige Berufswelt erlebt werden. FIUTSCHER ist der wichtigste Anlass zur Berufsfindung im Kanton.

Neue digitale Angebote
Anlässlich der Berufsmesse hat der BGV digitale Angebote rund um die Berufswahl lanciert. So ist die Onlineplattform FIUTSCHER explore (www.explore.fiutscher.ch) zur multimedialen Erkundung der Berufe online gegangen. Diese wird im kommenden Jahr weiter ausgebaut, so dass Schülerinnen und Schüler in die Bündner Berufswelt eintauchen können. Zehn Berufsbotschafter geben während des ganzen Jahres auf TikTok und Instagram Einblicke in ihre Ausbildung. Während der Berufsausstellung wurden im FIUTSCHER-Studio rund 20 Sendungen mit verschiedenen Gästen zu Themen rund um die Berufswahl produziert. Diese stehen nächste Woche auf www.tv.fiutscher.ch zur Verfügung. Diese digitalen Angebote sind jedoch kein Ersatz für die Berufsausstellung FIUTSCHER. Denn das Erlebnis der Ausstellung kann nicht ersetzt werden. Die nächste Ausgabe ist im 2023 geplant.

+  09.11.2021 | FIUTSCHER 2021 - Berufe und Weiterbildungen live erleben

Berufe und Weiterbildungen live erleben

Am Mittwoch, 17. November um 8 Uhr öffnet FIUTSCHER zum sechsten Mal das Tor. An rund 80 Ständen können sich Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen, Ausbildner und Weiterbildungsinteressierte über das breite Aus- und Weiterbildungsangebot im Kanton informieren. Über 140 Berufe und 200 Weiterbildungen werden in der Stadthalle Chur präsentiert. Die Bündner Berufsausstellung dauert bis Sonntag, 21. November.

Vom Mittwoch bis Freitag werden rund 3300 angemeldete Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen mit ihren Lehrpersonen aus dem ganzen Kanton erwartet. Sie alle können den verschiedenen Berufen einen Schritt näherkommen und die Tätigkeiten der Berufe praxisnah ausprobieren. Lernende, die ihre Berufe mit Begeisterung den Jugendlichen erklären, stehen auch im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung.

Die Berufsbildung im Mittelpunkt

Die zentrale Botschaft von FIUTSCHER ist auf den Stellenwert der Berufslehre aufmerksam zu machen. An der Ausstellung kann die Vielfalt der Berufe, welche im Kanton erlernt werden können, live erlebt werden. Jede Berufslehre kann ein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere sein. Die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten des dualen Berufsbildungssystems führen auf fast unbegrenzten Wegen durch die berufliche Laufbahn.

Über 140 Berufe an einem Tag erleben
Die rund 80 Aussteller haben auch in diesem Jahr ein eindrückliches Erlebnis der unterschiedlichsten Berufe und Weiterbildungen vorbereitet. So erhalten die Besucherinnen und Besucher nicht nur Informationen an den verschiedenen Ständen, sondern können Tätigkeiten aus den Berufen vor Ort erleben und die Berufe dadurch mit allen Sinnen erfahren. Anhand von Praxisbeispielen werden die Berufe auf spielerische Art und Weise vermittelt.

Dieses Jahr ist vieles anders

Damit eine Grossveranstaltung in der aktuellen Lage durchgeführt werden kann, sind gewisse Zugangsbeschränkungen notwendig. „Die Aussteller und das OK haben eine enorme Vorarbeit geleistet, damit FIUTSCHER in diesem Jahr trotz den coronabedingten Einschränkungen stattfinden kann und die Berufe und Weiterbildungen vorgestellt werden können“, erklärt der OK-Präsident Rico Cioccarelli. Das Schutzkonzept sieht vor, dass Personen ab 16 Jahren ein COVID-Zertifikat vorweisen müssen, Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren müssen die Bestätigung der Schultestung mitbringen. Die Tests im Testcenter vor Ort sind für Besucherinnen und Besucher kostenlos. Weitere Details unter www.fiutscher.ch/schutzkonzept. Durch diese Regeln entfallen weitere Schutzmassnahmen in der Stadthalle.

Gegenüber des Ausstellungsareals gibt es Verpflegungsmöglichkeiten im Aussenbereich. Auf ein Rahmenprogramm vor Ort wird verzichtet. Dafür finden im FIUTSCHER-TV-Studio auf dem Ausstellungsgelände diverse Live-Sendungen rund um das Thema Berufswahl statt. Diese Sendungen, welche von TV Südostschweiz und RTR produziert werden, können auf den entsprechenden Kanälen geschaut werden und sind dann auch auf fiutscher.ch verfügbar.

Das FIUTSCHER-OK wünscht allen tolle Erlebnisse und Begegnungen an der FIUTSCHER 2021.

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FIUTSCHER ist das Projekt des Bündner Gewerbeverbandes, welches alle zwei Jahre mit Partnern durchgeführt wird.

Ort: Stadthalle Chur

Öffnungszeiten: Mittwoch, 17. bis Sonntag, 21. November 2021, Mi – Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 18.00 Uhr; So 9.00 bis 16.00 Uhr.

Schutzmassnahmen: Bitte beachten Sie die COVID-Zutrittsbestimmungen für Besucherinnen und Besucher ab 13 Jahren unter www.fiutscher.ch/schutzkonzept. Das Testcenter befindet sich im Kulturhaus an der Bienenstrasse.

Weitere Informationen: www.fiutscher.ch

 

+  22.10.2021 | Parolenfassung Abstimmungen und Wahlen Leitender Ausschuss

An der ersten Sitzung des neu zusammengesetzten Kantonalvorstands des Bündner Gewerbeverbands (BGV) wurden Heidi Jörimann und Simon Schwegler im Leitenden Ausschuss gewählt. Dieser wiederum hat den Unternehmer und Grossrat Jan Koch zum Vizepräsidenten ernannt. Weiter hat der Kantonalvorstand das Thema Green Deal behandelt und die Parolen zur Abstimmung vom 28. November gefasst. Er empfiehlt ein Ja zur Revision des Covid-19-Gesetzes und ein Nein zur Pflegeinitiative.

Jan Koch als Vize-Präsident des BGV gewählt

Der neugewählte Kantonalvorstand des BGV hat seine erste Sitzung abgehalten. Von den 32 Mitgliedern des Kantonalvorstands durften 10 neue Mitglieder begrüsst werden. An seiner konstituierenden Sitzung hat der Kantonalvorstand Heidi Jörimann als Vertreterin des Bündner Ärztevereins und Simon Schwegler als Vertreter von Gastro Graubünden im Leitenden Ausschuss gewählt. Der Unternehmer und Grossrat Jan Koch wurde als Vizepräsident gewählt. Bereits an der Delegiertenversammlung wurde der BGV-Präsident Viktor Scharegg für eine weitere Amtszeit in seinem Amt bestätigt.

Green Deal als Chance nutzen

Das Positionspapier der Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden zum Aktionsplan Green Deal der Bündner Regierung wurde behandelt. Die Haltung der Vorstandsmitglieder war klar: Beim Bündner Green Deal soll ein zukunftsgerichtetes Wirtschaftsprogramm im Fokus stehen. Gemäss dem Präsidenten Viktor Scharegg «verfüge Graubünden mit dem neuen Energiegesetz bereits über griffige Klimaschutzmassnahmen». Die Chance solle genutzt werden, um Graubünden als Alpenregion der «nachhaltigen Wirtschaft» zu positionieren. Das Ziel müsse die Etablierung eines Green-Tec-Cluster sein. Dafür müssen Fördermittel wirksam und unbürokratisch eingesetzt, Regulierungen abgebaut und insbesondere im Bereich Bildung, Forschung und Innovation investiert werden.

Ja zum Covid-19-Gesetz

Nach eingehender Diskussion haben sich die Kantonalvorstandsmitglieder des BGV mit grossem Mehr für die Ja-Parole zum revidierten Covid-19-Gesetz ausgesprochen. Im Vordergrund der Ja-Parole steht die Planbarkeit im Hinblick auf die Wintersaison im Kanton. Graubünden als Tourismuskanton ist zudem auf die Möglichkeit zur Ausstellung von Corona-Zertifikaten für Grossveranstaltungen und für das Reisen angewiesen. Bei der Revision vom 19. März 2021 wurden auch weitere Vorgaben an den Bundesrat gemacht, welche seine Vollmachten, die er bereits auf der Grundlage des Epidemiengesetzes verfügt, etwas mehr einschränkt. Der Bundesrat ist gemäss Covid-19-Gesetz daher weiterhin angehalten seine Strategie auf die mildest- und kürzestmögliche Einschränkung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens auszurichten und die bestehenden Massnahmen, möglichst rasch aufzuheben.

Nein zur Pflegeinitiative

Der Kantonalvorstand hat sich klar gegen die Pflegeinitiative und für den indirekten Gegenvorschlag geäussert. Der Gegenvorschlag nimmt die wichtigsten Anliegen der Pflegeinitiative im Bereich Ausbildungsförderung und Kompetenzerweiterung des Pflegepersonals auf. Damit soll der Fachkräftemangel möglichst schnell behoben werden. Die Initiative geht klar zu weit und untergräbt die bewährte Sozialpartnerschaft, indem der Bund verpflichtet wird einen Gesamtarbeitsvertrag für Betriebe mit Pflegepersonal festzulegen. Wie in anderen Branchen sind auch im Gesundheitswesen Arbeitgeber und Arbeitnehmer angehalten die Arbeitsbedingungen ohne staatlichen Zwang zu verhandeln. 

+  17.09.2021 | 100% Valposchiavo gewinnt Innovationspreis 2021

Anlässlich der Delegiertenversammlung hat der Bündner Gewerbeverband (BGV) dem Projekt «100% Valposchiavo» den diesjährigen Innovationspreis verliehen. Im Zentrum des Projekts steht ein Gütesiegel für die Produktion, Verarbeitung und den Verkauf von Lebensmitteln aus der Region. Es handelt sich um ein Paradebeispiel, wie die regionale Wertschöpfungskette gestärkt wird. Im Zentrum des Erfolgs des Projektes, welches bereits viele Preise gewinnen konnte, steht eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gewerbe und Tourismus.

Das Projekt, welches die lokale Wertschöpfungskette im Lebensmittelbereich fördert, wurde 2016 vom Gewerbe- und Handelsverband, der Tourismusorganisation und den Bauernverbänden aus der Region Poschiavo initiiert. Gemäss Jan Koch, Mitglied des leitenden Ausschusses des BGV, «zeigt das Projekt, dass Landwirtschaft, Gewerbe und Tourismus einen grossen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen können, wenn sie eng zusammenarbeiten».

Grossen Potenzial für den Tourismuskanton

Graubünden als Landwirtschafts- und Tourismuskanton hat mit den zahlreichen Betrieben im Lebensmittelverarbeitungsgewerbe ein grosses Potenzial den Gästen in Hotels und Restaurants qualitativ hochwertige Lebensmittel aus regionaler Produktion anzubieten. Damit wird nicht nur die Wertschöpfung verbessert, sondern die touristischen Anbieter können auf dem Reisemarkt mit hochwertiger Ernährung und einem kulinarischen Erlebnis punkten. Einerseits verändert sich das Reiseverhalten der Menschen, andererseits nimmt die Wichtigkeit einer gesunden und nachhaltig produzierten Ernährung zu. Die Ausgangslage Graubündens und diese gesellschaftlichen Trends ermöglichen auch in anderen Regionen des Kantons solche Projekte zur Steigerung der Wertschöpfung voranzutreiben.

Verabschiedung und Neuwahlen an der Delegiertenversammlung

An der Delegiertenversammlung vom 17. September 2021 in Vicosoprano durfte der BGV neun langjährige Mitglieder des Kantonalvorstands verabschieden. Besonderen Dank wurde dem Vizepräsidenten Baseli Werth und dem Mitglied des Leitenden Ausschusses Rudolf Pazeller ausgesprochen. Nachdem die offizielle Verabschiedung des langjährigen Direktors Jürg Michel im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, konnte diese in Vicosoprano gebührend vorgenommen werden. Diese drei Personen, welche ein langjähriges Engagement zugunsten des Bündner Gewerbes und der KMU gezeigt haben, wurden als Ehrenmitglieder des BGV gewählt. Neu im Kantonalvorstand gewählt wurden folgende zehn Mitglieder: Gabriella Binkert Becchetti, Boris Bossi, Bettina Flütsch-Pargätzi, Jürg Heini, Nicola Flütsch, Noldi Heiz, Heidi Jörimann, Simon Schwegler, Jeremias Sulser, Jörg Widmer. Der Präsident Viktor Scharegg sowie alle bisherigen Mitglieder des Kantonalvorstands wurden in ihrem Amt bestätigt.

Über «100% Valposchiavo»

Einerseits wurden mit “100% Valposchiavo” und “Fait sü in Valposchiavo” zwei Güteklassen geschaffen, die die Herkunft der regionalen Produkte nachvollziehbar machen. Andererseits haben sich zwölf Gastbetriebe im Tal zusammengeschlossen und gemeinsam die “Charta 100% Valposchiavo” unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, den lokalen Spezialitäten auf ihren Speisekarten einen ganz besonderen Platz einzuräumen. Jeder dieser Betriebe bietet mindestens drei Gerichte an, die ausschliesslich aus Zutaten bestehen, die im Tal angebaut und verarbeitet werden. Zahlreiche Produkte mit dem Gütesiegel können in verschiedenen Läden in- und ausserhalb der Region gekauft werden.

Zum Innovationspreis des Bündner Gewerbeverbands

Mit der Vergabe des Innovationspreises will der Bündner Gewerbeverband Erfindungsreichtum, Pioniergeist oder Mut zu ungewöhnlichen Leistungen unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie innovative Konzepte, Projekte, Personen oder Unternehmen. Die Auszeichnung soll auch dazu beitragen, dass beispielhafte Innovationen und wirtschaftliche Leistungen über die Regionen hinausgetragen werden. Es werden entweder unternehmerische Einzelleistungen oder Kooperationsprojekte und Aktivitäten von verschiedenen Akteuren ausgezeichnet. Die bisherigen Gewinner des Innovationspreises sind zu finden unter: https://www.kgv-gr.ch/innovationspreistraeger.html

 

+  05.09.2021 | 99-Prozent-Initiative schadet Bündner Wirtschaft

Die 99-Prozent-Initiative ist unklar formuliert und würde vor allem den KMU im Kanton Graubünden schaden. Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbands (BGV) lehnt deshalb die 99-Prozent-Initiative einstimmig ab.

Mit der Initiative würden beispielsweise die Dividenden eines Familienunternehmens anderthalbmal so hoch wie die Löhne besteuert. Die Mehreinnahmen könnten dann für neue Sozialausgaben eingesetzt werden. Die Folge wären weniger Arbeitsplätze und mehr Sozialfälle. Diese Umverteilung bringt am Schluss niemandem etwas. Gemäss Viktor Scharegg, Präsident des Bündner Gewerbeverbands, würde die Initiative Nachfolgeregelungen bei Familien-KMUs verunmöglichen, denn «unsere vielen KMU-Familienbetriebe haben heute schon Probleme eine finanzierbare Nachfolgeregelung zu ermöglichen. Diese Initiative würde die Situation noch verschlimmern: Noch mehr Familien-KMUs würden von Grossunternehmungen aufgekauft.»

Bereits viele Steuern auf Kapital und Vermögen

Die Besteuerung ist in der Schweiz heute schon relativ hoch. In den letzten Jahren ist eine immer grössere Entlastung der tiefen und mittleren Einkommen zulasten der höheren Einkommen erfolgt. Gemäss BGV-Direktor Maurus Blumenthal ist die Schweiz eines der wenigen Länder, in denen das Privatvermögen der Haushalte direkt besteuert wird. Das ist quasi das Pendant zur Besteuerung des Kapitalgewinns. Auf Bundesebene trägt ein Prozent der Bevölkerung mehr als die Hälfte der Vermögenssteuern. Kapitaleinkommen werden auch bereits mit der Dividendenbesteuerung, der Ertragssteuer bei Unternehmen, der Steuer beim Vermögenstransfer (Stempelabgaben, Erbschaftssteuer) und beim Vermögenszuwachs (Grundstückgewinnsteuer) besteuert.

Grosser Schaden bei KMU

Von der Steuer betroffen wären nicht nur grosse Unternehmen und wohlhabende Privatpersonen, sondern auch KMU, Familienunternehmen, Start-ups und Hauseigentümer. Für BGV-Präsident Viktor Scharegg ist klar: «Die Initiative ignoriert, dass Kapital Voraussetzung für jede wirtschaftliche Tätigkeit ist. Mit der Initiative würden Investitionen gehemmt.» Müssten Kapitalerträge bei Unternehmen und Privatpersonen stärker besteuert werden, könnten KMU weniger investieren, Arbeitsplätze wären zudem eher gefährdet. Grossunternehmen und sehr wohlhabende Privatpersonen würden ihr Kapital und somit auch die Kapitalerträge in ein anderes Land verschieben. Hausbesitzer, KMU-Inhaber und Rentner/innen können dies nicht tun. Der grösste Schaden dürfte vor allem bei den Unternehmensnachfolgen entstehen. Mit der Initiative würden diese fast verunmöglicht, da bei einem entgeltlichen Unternehmenstransfer mit einer Halbierung des Unternehmenswerts zu rechnen ist.

Viele Unklarheiten

Der Initiativtext lässt in Bezug auf eine allfällige Ausführungsgesetzgebung einen erheblichen Interpretationsspielraum offen. Der Begriff des Kapitaleinkommens wäre im Steuerrecht neu und kann sehr vieles umfassen. Ab welchem Betrag die 150-Prozent-Besteuerung greift, ist unklar, ebenso die genaue Verwendung der Mehrerträge. Ausserdem setzt die Volksinitiative andere Massstäbe als die Bundesverfassung, die insbesondere festhält, dass die Besteuerung allgemein, gleichmässig und nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erfolgen soll. Unklar ist weiter, was sich bei der Besteuerung der Eigenmietwerte und der Dividenden sowie bei der Grundstückgewinnsteuer ändern würde. Schliesslich könnten auch Renten aus der Vorsorge mit Kapitalgewinnen gemeint sein. Die Rückvergütung der Mehrerträge liegt in der Kompetenz der Kantone und der Bund könnte den Kantonen damit gar keine Vorgaben machen.

Weitere Informationen unter aktuelle Abstimmung.

+  25.05.2021 | Parolenfassungen zu den Abstimmungen vom 13. Juni 2021

Der Kantonalvorstand hat die Parolen zu den Eidgenössischen Abstimmungen vom 13. Juni 2021 gefasst.

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+  18.02.2021 | BGV fordert weitergehende Öffnungen aufgrund erfolgreicher Teststrategie

Der Bundesrat hat am 17. Februar angekündigt, den zweiten Lockdown nur sehr zurückhaltend zu lockern. Mit der erweiterten Teststrategie liegt in Graubünden eine wirkungsvolle und funktionierende Alternative zu den Lockdowns vor. Nun ist es auch an der Zeit, die erfolgreiche Teststrategie politisch ins Zentrum zu stellen. Aus diesem Grund fordert der Bündner Gewerbeverband, dass der Bundesrat die behördlichen Schliessungen im Kanton Graubünden früher und schneller aufhebt als geplant. Mit der baldigen Öffnung bei den Restaurationsbetrieben und Freizeiteinrichtungen in den touristischen Regionen würde sich der bereits entstandene enorme wirtschaftliche Schaden wenigsten ein bisschen abfedern. Der Kanton Graubünden soll für sein Engagement in Sachen Teststrategie «belohnt» werden, weil er die nötigen Voraussetzungen für ein besseres Pandemiemanagement hat. Mit bald 600 Unternehmen, die bei den Betriebstestungen mitmachen, hat die Büdner Wirtschaft gezeigt, dass sie Verantwortung übernimmt.

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+  11.02.2021 | Bündner Wirtschaft fordert gezielte Erweiterung der Entschädigungen

Die zweite grosse Corona-Umfrage bei 575 Unternehmen im Kanton Graubünden zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage infolge des zweiten Lockdowns nochmals verschärft hat. Nun geht es zahlreichen Betrieben an die Substanz: Investitionen werden gestrichen, Personal abgebaut und das Eigenkapital und die Reserven aufgebraucht. Insbesondere Betriebe im Tourismusbereich dürften einen grossen finanziellen Schaden erleiden. Der Bünder Wirtschaft dürften für die Jahre 2020 und 2021 zusammen rund eine Milliarde Franken zur Deckung der Betriebskosten und Investitionen fehlen. Die Unternehmen erwarten ganz klar eine gezielte Erweiterung der Härtefallhilfen für betroffene Unternehmen. Vor diesem Hintergrund fordern die Dachorganisationen der Büdner Wirtschaft in einem Positionspapier gezielte Verbesserungen der Entschädigungen: Kredite für die Sicherung der Liquidität und Entschädigungen für indirekt Betroffene.

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17.12.2020 | Die Wintersaison muss stattfinden können

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden (DWGR) unterstützen den von der Bündner Regierung eingeschlagenen Weg, damit die Wintersaison stattfinden kann. Berechnungen der DWGR zeigen, dass ein Lockdown in Graubünden inkl. Schliessung der Hotels und Bergbahnen über Weihnachten-Neujahr für einen Monat zu Einnahmeausfällen von über 500 Millionen führen würde. Indirekte Ausfälle wie gestrichene Investitionen, sind dabei gar nicht eingerechnet

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23.11.2020 | Adrian Hirt gewinnt mit AlpenHirt AG den BGV-Innovationspreis 2020

Für einmal nicht an der Delegiertenversammlung, dafür im Verkaufslokal des Gewinners, wurde der diesjährige BGV-Innovationspreis verliehen. Der Gewinner heisst Adrian Hirt, Gründer und Inhaber der AlpenHirt AG in Tschiertschen. Er hat den Trend der Konsumenten nach natürlich hergestellten Lebensmitteln früh erkannt und mit dem nötigen Durchhaltewillen hochwertige Lebensmittel auf dem Markt etabliert. Die Wertschöpfung erfolgt in der Region und die Produktgeschichte ist authentisch.

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15.10.2020 | Bündner Gewerbeverband gegen Konzernverantwortungs-Initiative 

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes (BGV) hat mit grosser Mehrheit die
Nein-Parole zur Konzernverantwortungs-Initiative beschlossen. Der indirekte Gegenvorschlag des Par-laments überzeugt in der Wirkung und verschont die KMU’s mit weiteren bürokratischen Hürden und Regelungen. Solche wären mit der Annahme der Initiative vorprogrammiert.

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05.10.2020 | Umfrageauswertungen zu COVID19-Impulsprogramm der Wirtschaft

Der Kanton Graubünden hat die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden in Zusammenarbeit mit dem Graubündnerischen Baumeisterverband sowie dem Wirtschaftsforum Graubünden beauftragt, Ideen und Massnahmen für ein „Impulsprogramm Wirtschaft“ zu präsentieren, um den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID19 zu begegnen. Lesen Sie hier die Medienmitteilung, die Lagebeurteilung aufgrund der Umfrage sowie die Zusammenfassung der Ergebnisse.

27.03.2020 | Wirtschaftliche Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus

Bündner Gewerbeverband, Handelskammer und Arbeitgeberverband, HotellerieSuisse Graubünden, Graubündnerischer Baumeisterverband, GastroGraubünden und Bergbahnen Graubünden haben zu diesem Thema eine gemeinsame Medienmitteilung verfasst.

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02.04.2019| STAF (Steuervorlage und AHV-Finanzierung)

Der BGV empfiehlt den Stimmberechtigten am 19. Mai ein Ja zum Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung in die Urne einzulegen.

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22.11.2018| Steuervorlage 17 - Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes

Mit der vorgesehenen Revision des Steuergesetzes fällt Graubünden auf Rang 19 zurück. Zudem fehlt ein Abzug auf Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Die Vorlage muss nachgebessert werden.
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08.10.2018| Eidg. Abstimmung vom 25. November 2018 - Selbstbestimmungsinitiative

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes beschliesst die NEIN-Parole.
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01.10.2018| Graubünden bekommt eine neue Wirtschaftsplattform - www.GRimpuls.ch

"GRimpuls - Am Puls der Bündner Wirtschaft" ist die Plattform auf der wirtschaftsrelevante Berichte, Themendossiers, Bloggs und Veranstaltungen.
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20.08.2018| Eidg. Abstimmung vom 23. September 2018 - Fremdspracheninitiative
Der Kantonalvorstand sowie die Präsidenten des Bündner Gewerbeverbandes beschliessen Stimmfreigabe.

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24.05.2018| Eidg. Abstimmung vom 10. Juni 2018 - Vollgeldinitiative
Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes beschliesst die NEIN-Parole.

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29.03.2018| Vernehmlassung zur Teilrevision des Energiegesetzes
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden lehnen die Teilrevision des Energiegesetzes ab.

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11.01.2018 | Präsidentenwechsel beim Bündner Gewerbeverband
Der Kantonalvorstand hat an seiner Sitzung den Nachfolger von Urs Schädler nominiert. Die Wahl wird an der Delegiertenversammlung vom 2. Mai 2018 stattfinden.

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11.01.2018 | Eidgenössische Abstimmungen vom 4. März - Parolen des BGV
Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes hat zu den gewerbe-relevanten Vorlagen die Parolen gefasst.

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20.03.2017 | BGV sagt Ja zum Energiegesetz
An der Kantonalvorstands-Sitzung des Bündner Gewerbeverbandes haben die Vertreterinnen und Vertreter der Branchen und Regionen die JA-Parole gefasst. Die grosse Mehrheit war der Auffassung, dass der Zeitpunkt reif sei, mit einem ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 einen wesentlichen Schub  zu geben, wenn auch nicht alle Punkte der Vorlage überzeugen können. Mit der Strategie des Bundesrates können die Energieeffizienz erhöht, die für Graubünden so wichtige Wasserkraft gestärkt und  die Potenziale der neuen erneuerbaren Energien gefördert werden. All dies ist auch im Interesse des Gewerbes. Lesen Sie die Medienmitteilung


16.01.2017 | 2. Olympia-Medienkonferenz - die Stimme der Jungen
Eine aussergewöhnliche Lokalität für eine aussergewöhnliche Pressekonferenz! Im Viva Club im Churer Welschdörfli standen an der 2. Medienkonferenz die Stimmen der Jungen im Mittelpunkt. Die Maturandin Carina Barandun, die Jungpolitikerin Raphaela Holliger; der Viva-Club-Gastgeber und 77BombayStreet-Mitglied Simri-Ramon Buchli sowie der Freestyle-Olympionike Elias Ambühl erläuterten ihren Blickwinkel zur Olympia-Kandidatur – und wie!


17.01.2017 | Eidgenössische Abstimmungen vom 12. Februar - Parolen des BGV
Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes hat zu den gewerbe-relevanten Vorlagen die Parolen gefasst.

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19.10.2016 | Dachorganisationen lehnen Sprachengesetz ab
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden sind der Meinung, dass gesamtschweizerisch Englisch als erste Fremdsprache zu erlernen ist und im Übrigen die Regelung den Kantonen zu überlassen bleibt. Lesen Sie die Medienmitteilung



30.06.2016 | Aktueller Informations-Stand zu den Olympischen Winterspielen 2026
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden und das von ihnen beauftragte Kernteam orientierten über den aktuellen Stand bezüglich der Ausarbeitung der Kandidatur.

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06.05.2016 | Eidgenössische Abstimmungen vom 5. Juni - Parolen des BGV
Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes hat zu den gewerbe-relevanten Vorlagen die Parolen gefasst.

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21.10.2015 | Umnutzung des Sägereiareals in Domat/Ems
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden befürworten die Umzonung des Sägereiareals in eine Industriezone.

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18.09.2015 | Positionspapier zur Frankenstärke
Erstmals in der Geschichte haben fünf Ostschweizer Gewerbeverbände an einer Medienkonferenz Massnahmen gegen die Frankenstärke vorgeschlagen.

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08.09.2015 | Wahlempfehlungen der Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden
Die in den Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden zusammengeschlossenen Verbände (Bündner Gewerbeverband, Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden, hotelleriesuisse Graubünden) geben wie schon in früheren Jahren eine gemeinsame Wahlempfehlung für die National- und Ständeratswahlen ab.  "Vier bürgerliche Sitze im Nationalrat" lautet das Ziel.

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05.08.2015 | Vier bürgerliche Sitze im Nationalrat ist das Ziel
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden nehmen die vereinbarte Listenverbindung der Mitteparteien BDP, CVP und FDP positiv zur Kenntnis:

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20.05.2015 | Bürgerlicher Schulterschluss mit Listenverbindung für die Wahlen 2015
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden fordern, dass die bürgerlichen Parteien für die Nationalratswahlen 2015 eine Listenverbindung eingehen. Lesen Sie hier die Medienmitteilung:

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15.05.2015 | 2 Dachverbände mit 2 NEIN-Parolen (Erbschaftssteuer und Mediensteuer)
Die Argumentation vom Bündner Gewerbeverband und der Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden finden Sie in folgender Medienmitteilung:

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01.04.2015 | Unhaltbare Forderung der SP zur Revision des Ruhetagegesetzes
Die Argumentation der Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden finden Sie in folgender Medienmitteilung:

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18.02.2015 | Ablehnung der Energie- und Familieninitiative am 8. März 2015
Argumentation von Handelskammer und Bündner Gewerbeverband finden Sie in folgender Medienmitteilung:

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04.11.2014 | Start FIUTSCHER, Bündner Berufsausstellung für Aus- und Weiterbildung
Alles ist gerüstet für den Start der 3. Durchführung von FITUSCHER. Die Medien werden wie folgt informiert.

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29.10.2014 | Pressekonferenz zur Pauschalbesteuerungs-Initaitive

Das Bündner Komitee "NEIN zur Pauschalbesteuerungs-Initiative" begründet, weshalb die Initiative abzulehnen ist.

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09.09.2014 | Abstimmungsparole zur Eidgenössischen Abstimmung vom 28. September 2014

Der Bündner Gewerbeverband empfiehlt ein NEIN zum Volksbegehren "Für eine öffentliche Krankenkasse".

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04.09.2014 | Abstimmungsparole zur Kantonalen Abstimmung vom 28. September 2014

Der Bündner Gewerbeverband sagt JA zum Mantelgesetz über die FA-Reform.

Lesen Sie die Medienmitteilung (Deutsch)
Lesen Sie die Medienmitteilung (Italienisch)


02.09.2014 | JA zur Volksinitiative "Schluss mit der MWST-Diskriminierung des Gastgewerbes"

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes ist für die Abschaffung der Mehrwertsteuer-Diskriminierung im Gastgewerbe.

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15.08.14 | Stellungnahme zum Bericht über die Wirtschaftsentwicklung im Kanton Graubünden

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden äussern sich vorab zur vorgeschlagenen Abschaffung der einzelbetrieblichen Förderung.

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09.05.14 | Öffnungszeiten Outlet Landquart

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden befürworten die Sonntagsöffnung im Outlet Landquart. Alle gesetzlichen Möglichkeiten sollen ausgenutzt werden.

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01.04.14 | Nichteintreten auf Personalgesetz

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden unterstützen den Mehrheitsentscheid der vorberatenden Kommission für Gesundheit und Soziales (KGS).

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23.01.14 | Abstimmungsparole zur Kantonalen Abstimmung vom 9. Februar 2014

Der Bündner Gewerbeverband sagt NEIN zur Kirchensteuerinitiative.

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22.01.14 | Abstimmungsparolen zu den Eidgenössischen Abstimmungen vom 9. Februar 2014

Der Bündner Gewerbeverband empfiehlt ein NEIN zur Masseneinanderungs-Initiative und sagt JA zu FABI.

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23.12.13 | Teilrevision Mittelschulgesetz

Die Wirtschaftsverbände stehen der Vorlage zur Teilrevision des Mittelschulgesetzes in Graubünden kritisch gegenüber.

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27.08.13 | Position der Dachorganistionen der Wirtschaft Graubünden zur Kohleinitiative

Die Wirtschaftsverbände sind gegen die Kohleinitiative befürworten jedoch den Gegenvorschlag.

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04.03.13 | Volksabstimmung 3. März 2013: Graubünden 2022 besteht in der Volksbefragung nicht

Das Bündner Volk will nichts von olympischen Winterspielen im eigenen Kanton wissen.

Medienmitteilung der Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden zum Olympia-Nein

15.02.13 | Volksabstimmung 3. März 2013: RPG-Revision "Das Wohnen wird massiv teurer"

Zusammenfassend bringt die RPG-Revision eine markante Verteuerung der Mieten, Steuererhöhungen und neue Abgaben mit sich. Die Kantone verlieren wichtige raumplanerische Kompetenzen, die neu über ein Bundesdiktat aus Bern vorgegeben werden. Deshalb kämpft ein breit abgestütztes bürgerliches Komitee unter der Federführung des Bündner Gewerbeverbandes gegen diese Vorlage.

Medienmitteilung RPG_Nein

08.02.2013 | Volksabstimmung 3. März 2013: 3 x Nein - 1 x Ja

Vier Abstimmungen erhitzen die Gemüter der Wirtschaft. Der Bündner Gewerbeverband sowie Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden sagen ja zu Olympia und nein zu den übrigen drei Vorlagen und veröffentlichen folgende

Medienmitteilung

26.11.2012 | TAG: Brutales Verdikt für den Bündner Tourismus

Das Volk hat sich gegen die Einführung einer flächendeckenden Abgabe zur Finanzierung der Tourismusdestinationen entschieden.

31.08.2012 | Medienmitteilung zum Gesetz über die Tourismusabgabe (TAG)

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes sagt grossmehrheitlich Ja zum Gesetz über die Tourismusabgaben wie in dieser Medienmitteilung zu lesen ist.

22.08.2012 | Medienmitteilung zur Vernehmlassung Kantonales Pensionskassengesetz

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden erachten die Kritik der Personalverbände als haltlos und positionieren sich in dieser Medienmitteilung. Die Vernehmlassung der Dachorganisationen in vollem Wortlaut lesen Sie hier:

12.04.2012 | Medienmitteilung zum Tourismusabgabengesetz (TAG)
Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes steht hinter dem neuen Tourismusabgabengesetz. Sie fordern jedoch einen weiteren Ausbau der Flexibiliät.

12.03.2012 | Medienmitteilung zum Abstimmungsergebnis Zweitwohnungsinitiative
Der Souverän hat entschieden. Die kontraproduktive Initiative steht nun vor heikler Umsetzung.