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Informationen zu Corona für Unternehmen

Wirtschaftlichen Unterstützungsmassnahmen:

Wirtschaftliche Lage

Gezielte Ausweitung der Härtefallhilfen

Der Bünder Wirtschaft dürften für die Jahre 2020 und 2021 zusammen rund eine Milliarde Franken zur Deckung der Betriebskosten und Investitionen fehlen. Die Unternehmen erwarten ganz klar eine gezielte Erweiterung der Härtefallhilfen für betroffene Unternehmen. Vor diesem Hintergrund schlagen die Dachorganisationen der Bündner Wirtschaft in einem Positionspapier gezielte Verbesserungen der Härtefallhilfen vor. Erstens braucht es bei den aktuellen Härtefallhilfen Anpassungen bei den Obergrenzen und die Handhabung, dass auch teilgeschlossene Betriebe als Härtefälle anerkannt werden. Zweitens braucht es eine Lösung, um indirekt betroffene Betriebe mit weniger als 40% Umsatzrückgang, aber mit hohen Fixkosten und grosser Investitionstätigkeit, zu unterstützen. Solche Betriebe werden durch die aktuellen Härtefallmassnahmen nicht abgedeckt. Diese Betriebe wie Hotels, Bergbahnen und Zulieferer sind jedoch für den Kanton Graubünden von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung. In erster Linie braucht es so schnell wie möglich zinslose Darlehen oder Kredite zur Sicherstellung der Liquidität für diese Betriebe. In zweiter Linie sollen nicht rückzahlbare Beiträge aufgrund des Rückgangs des Jahresergebnis im Vergleich zu den Vorjahren gewährt werden. Damit könnten Betriebe, die von der sehr schlechten Wintersaison im Tourismus betroffen sind, zielgerichtet und mit den beschränkten finanziellen Mitteln wirksam unterstützt werden. Im Grundsatz gilt auch weiterhin «Jenen die Arbeit haben und die arbeiten können, muss das Arbeiten ermöglicht werden. Damit sie möglichst eigenverantwortlich durch die Krise kommen und den enormen Schaden mitfinanzieren können».

Zum Positionspapier

Zur Medienmitteilung

Ergebnisse der Corona-Unternehmensbefragung 2021

Die zweite grosse Corona-Umfrage bei 575 Unternehmen im Kanton Graubünden zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage infolge des zweiten Lockdowns nochmals verschärft hat. Langsam geht es zahlreichen Betrieben an die Substanz: Investitionen werden gestrichen, Personal abgebaut und das Eigenkapital und die Reserven aufgebraucht. Insbesondere Betriebe im Tourismusbereich dürften einen grossen finanziellen Schaden erleiden.

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