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Informationen zu Corona für Unternehmen

Wirtschaftlichen Unterstützungsmassnahmen:

Übersicht finanzielle Unterstützung

Härtefallprogramm

Der Kanton Graubünden unterstützt Unternehmen mit mehr als 40% Umsatzrückgang im Jahr 2020 oder solche, die für über 40 Tage behördlich vollständig oder teilweise schliessen mussten in Form von nicht rückzahlbaren Beiträgen. Gesuche können bis Ende Juni 2021 beim Kanton eingereicht werden. Desshalb können keine neuen Gesuche mehr gestellt werden.

Ausfälle April-Juni 2021

Unternehmen, die bereits ein Gesuch für Härtefallhilfen gestellt und eine Beitragsverfügung erhalten haben, können über ein separates Onlineformular weitere pandemiebedingte Umsatzverluste der Monate April bis Juni 2021, einreichen (Einreichefrist dafür 15. August 2021). Lesen Sie dazu das neue Factsheet.

Wichtige Informationen

Damit die Gesuche rasch geprüft werden können, müssen die Unternehmen alle erforderlichen Unterlagen einreichen und die benötigten Angaben machen. Die schnelle Auszahlung der Beiträge hängt von der Vollständigkeit der Gesuche ab.

Die wichtigsten Links zum Thema Härtefallhilfen sind:

Kurzarbeitsentschädigungen und Erwerbsausfallentschädigung

Aktuell stehen die Kurzarbeitsentschädigungen und Erwerbsausfallentschädigung im Zentrum der Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen. Anspruchsberechtigt sind alle Angestellte und Selbständigerwerbende, deren Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Der Zusammenhang kann direkt auf behördliche Massnahmen (Schliessung) zurückzuführen sein oder aufgrund von wirtschaftlichen Gründen (weniger Kunden infolge behördlicher Massnahmen oder Infizierungsängsten) erfolgen.

Kurzarbeitsentschädigungen

Informationen zur Anmeldung und Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung sind auf der Webseite des Kantons zu finden. Informative FAQs sind auf der Webseite arbeit.swiss zu finden. Die Auszahlung der Kurzarbeit verzögert sich zurzeit leicht, weil es viele Änderungen in den Bestimmungen gegeben hat und deutlich mehr Personen in Kurzarbeit sind. Vorschüsse sind mit einer Anfrage über die Arbeitslosenkasse möglich.

Die Ausnahmen bei der KAE im Vergleich zum ordentlichen Verfahren für alle Betriebe die von den Eindämmungsmassnahmen direkt oder indirekt betroffen sind lauten:

  • Aufhebung Voranmeldefrist (31.12.21)
  • Summarische Verfahren (30.09.21)
  • Bewilligungsdauer von 6 Monaten (befristet auf Ende 2021)
  • KAE-Anspruch für Berufsbildner/-innen (31.12.21)
  • Karenzfrist 1 Tag (31.12.21)

Folgende Ausnahmen bei der KAE im Vergleich zum ordentlichen Verfahren gelten nur für Mitarbeitende in Betriebe, die durch behördlich angeordnete Massnahmen erheblich eingeschränkt sind:

  • KAE-Anspruch für Lernende (30.09.21)
  • KAE-Anspruch für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen (30.09.21)
  • KAE-Anspruch für Personen auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis (30.06.21) sofern sie seit mindestens 6 Monaten im selben Betrieb gearbeitet haben

Erwerbsausfallentschädigung

Informationen zur Anmeldung der Erwerbsausfallentschädigung können bei der eigenen Ausgleichskasse (Bsp. AKGHI) gefunden werden. Die Erwerbsausfallentschädigung betrifft Arbeitsausfälle von Selbständigerwerbenden, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, Personen in Quarantäne bei behördlicher Anweisung sowie Betreuung der Kinder. Informative FAQs sind in diesem Merkblatt zu finden.

  • Anspruch besteht, wenn Sie Ihre Tätigkeit auf Anordnung der Behörden einstellen mussten. Bei einer Betriebsschliessung besteht der Anspruch für die Dauer der Schliessung.
  • Die massgebliche Einschränkung ist definiert durch einen Umsatzverlust von mindestens 30% (ab 1.April), 40% (19.12.20-31.03.21) und 55% (17.09.20-18.12.20) im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die Betroffenen müssen die Umsatzeinbusse deklarieren und begründen, wie sie auf Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen ist.
  • Der Anspruch gilt ab dem Monat, wo die Person von der Ausgleichskasse als selbstständig Erwerbend anerkannt ist.
  • Die Gesuche um Erwerbsausfallentschädigung müssen bis Ende 2021 bei der zuständigen Ausgleichskasse eingereicht werden.
  • Anspruch besteht, aufgrund einer behördlich angeordneten Schliessung einer Betreuungseinrichtung (Schule, Kindergarten, Kindertagesstätte) oder bei ärztlich angeordneter Quarantäne der Betreuungsperson.
  • Anspruch infolge Quarantäne richtet sich an Personen, die nicht selber am Virus erkrankt sind, aber aufgrund von Kontakt mit einer positiv getesteten Person respektive einem Verdachtsfall in Quarantäne sind.

Vergangene Unterstützungsmassnahmen

Folgende Unterstützungsmassnahmen stehen nicht mehr zur Verfügung: Corona-Härtefallhilfen, COVID-19-Überbrückungskredite des Bundes, Kantonale Solidarbürgschaften, Solidarbürgschaften für Startups sowie der Härtefallfond.

Finanzielle Unterstützung für Treuhand-Dienstleistungen

Um Kleinbetriebe im Berggebiet finanziell zu entlasten übernimmt die Schweizer Berghilfe einen Teil der angefallenen ausserordentlichen Treuhandkosten aufgrund der coronabedingten Lage. Weitere Informationen.