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Informationen zu Corona für Unternehmen

Der Bündner Gewerbeverband hat die wichtigsten Informationen zum Thema Corona, insbesondere zu den wirtschaftlichen Unterstützungsmassnahmen zusammengestellt.

Ja zum Freihandelsabkommen mit Indonesien und E-ID

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbandes hat einstimmg die JA-Parole zum Freihandelsabkommen mit Indonesien und zum E-ID-Gesetz
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Gründe für Betriebstestungen:

  • Gesundheitsschutz
  • Quarantäneerleichterung
  • "Testen" statt "Schliessen" zum Durchbruch verhelfen
  • Testungen sind kostenlos

Wichtige Links:

Kontaktstelle Kanton

 

Beratung für Corona-Härtefälle

Unternehmerinnen und Unternehmer, die aufgrund ihrer schwierigen Lage nicht mehr weiterwissen oder an ihre Belastungsgrenze gestossen sind, können fachliche Unterstützung und Rat bei der Beratungsstelle der Wirtschaft einholen. Betroffene Mitglieder der Dachorganisationen der Wirtschaft (BGV, HKGR, HSGR) können sich unter Angabe ihrer Telefonnummer und dem Betrieb unter beratung@kgv-gr.ch melden. Der Kontakt wird schnellstmöglich hergestellt und selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt. Weitere Informationen.

Corona-Bestimmungen

Gesundheitsschutz

Alle Informationen betreffend Gesundheitsschutz sind hier zu finden:

Aktuelle Massnahmen des Bundes

Der Bund hat entschieden, dass ab 1. März 2021 Ladengeschäfte wieder alle Produkte, auch solche des nicht-täglichen Gebrauchs, verkaufen dürfen. Für alle Geschäfte und Einkaufszentren gelten weiterhin Kapazitätsbeschränkungen und eine Maskentragpflicht. Ebenfalls können Museen und Lesesäle von Bibliotheken sowie die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und botanische Gärten wieder öffnen. Die Bestimmungen für die Kapazitätsbeschränkungen sind auf den letzten beiden Seiten dieses Dokuments zu finden.

Bis Ende Februar sind folgende Massnahmen des Bundes in Kraft:

  • Schliessung der Betriebe im Bereich Freizeit und in der Gastronomie (ausser für Hotelgäste und Kantinen).
  • Verbot des Verkaufs von Gütern des nicht täglichen Bedarfs in Läden bzw. Märkten. Weiterhin möglich ist das Abholen aller bestellter Waren vor Ort. Es gelten keine Regelungen betreffend Öffnugnszeiten
  • Für Dienstleistungsbetriebe (bspw. Coiffeure, Kosmetik, Massagestudios, Banken, Poststellen, Reisebüros) gibt es im Kundenbereich keine Änderungen.
  • Home-Office-Pflicht: Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Dabei müssen nicht nur die technischen Rahmenbedingungen im Betrieb gegeben sein, sondern auch die grundlegenden räumlichen und infrastrukturellen Bedingungen zuhause beim Arbeitnehmer gegeben sein. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist. Die Details dazu sind in den Erläuterungen des Bundes zu finden.
  • Weitere Massnahmen am Arbeitsplatz: Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden die Maskenpflicht in Fahrzeugen und in allen Innenräumen mit mehr als einer Person. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Raum sehr gross ist. Die Details dazu sind in den Erläuterungen des Bundes zu finden.
  • Schutz besonders gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Home-Office oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt. Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht vonseiten des Arbeitgebers ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Ausführungen Detailhandel und Läden

Für den Detailhandel sind folgende Ausführungen hilfreich:

  • Im Grundsatz werden nicht Läden geschlossen, sondern der Verkauf von Sortimentsbestandteilen ist in allen Läden verboten. Sortimentsbestandteile, welche nicht unter die Verkaufsbeschränkungen fallen sind im Anhang 2 zur Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgelistet (Detaillierte Beschreibung hier (S. 15) zu finden. Diese Sortimentsbestandteile dürfen jederzeit im Rahmen der gewöhnlichen Öffnungszeiten verkauft werden, unabhängig des Ladens. Die in den geführten Fachgeschäften erhältlichen Sortimentsbestandteile dürfen aus Gründen der Gleichbehandlung von allen Verkaufseinrichtungen und unabhängig ihrer Bezeichnung, ihrer Positionierung oder ihrer Grösse angeboten werden. Konkrete Umsetzungsfragen können direkt der kantonalen Anlaufstelle gestellt werden: kfsinfo@amz.gr.ch oder Tel. 081 254 16 00.
  • Zum Verkauf in den Läden nicht zugelassene Sortimentsbestandteile können über click@collect bestellt und abgeholt werden. Da dies auch für Personen ohne Internet möglich sein soll sind auch telefonische Bestellungen oder die Bestellung vor Ort im Abhol- und Bezahlbereich erlaubt. Ebenfalls sind auch Auslieferungen erlaubt. Es dürfen keine Verkaufs-/Auswahl-/Beratungsgespräche und keine Anprobe im Laden stattfinden.
  • Die Vermietung von Sportausrüstungen wie Skis, Schuhe, Schlitten, Helme etc. ist analog den Autovermietungen auch an Sonntagen gestattet (vgl. Art. 5f lit. e der Covid-19-Verordnung) – jedoch nur Annahme und Ausgabe von Mietmaterial – kein Verkauf, kein click & collect. Skipräparationen sind weiterhin erlaubt.
  • Die Laden- und Verkaufsflächen dürfen für die Kunden bei der Vermietung und bei click & collect nicht zugänglich sein. Zulässig ist einzig der Zugang zu einem Abhol- und Bezahlbereich. Für diesen ist ein wirksames Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, wobei die maximal zulässige Anzahl Kunden drei beträgt. Vor dem Geschäft dürfen sich zudem keine Warteschlangen bilden bzw. insgesamt max. fünf Personen anstehen. Werden erlaubte Sortimentsbestandteile verkauft, ist sicherzustellen, dass Sortimentsbestandteile, die über das gelistete Sortiment hinausgehen, abgesperrt oder abgedeckt werden.
  • Der Verkauf von Baustoffen ist gemäss Art. 5e Abs. 2 lit. e. erlaubt. Eine Besichtigung sowie der Verkauf von Baumaterialien und Bauprodukten bei Fachhändlern ist ebenfalls erlaubt. Diese Warengruppe umfasst bspw. Badprodukte (WC, Badwannen, Armaturen) Küchen, Einbaumöbel, Böden, Beleuchtung, Türen, Fenster.
  • Reine Beratungen sind von der Schliessung der Einkaufsläden nicht betroffen. Auch eine Modeberatung ist zulässig, sofern diese nicht in einem Betrieb stattfindet, der Waren führt, die gemäss der Verordnung nicht verkauft werden dürfen (Kleiderverkaufsladen).

  • Ein Schneideratelier für sämtliche Reparaturen von Kleidungsstücken geöffnet bleiben. Sofern in einem Schneideratelier die Masse genommen werden, um Kleidungsstücke zu schneidern, handelt es sich nicht um einen Verkauf. Das entsprechende Kleidungsstück muss erst noch hergestellt werden, womit es sich um einen Werkvertrag handelt. Dies gilt für alle Produkte, welche über einen Werkvertrag geregelt sind. Die Bestimmung des Bundes bezieht sich lediglich auf den Verkauf angebotener, bereits existierender Waren in Einkaufsläden und Märkte. Folglich dürfen in einem Schneideratelier die Masse abgenommen werden, um Kleidung herzustellen.

  • Haustürgeschäfte sind, sofern die dafür allenfalls erforderlichen Bewilligungen vorliegen, weiterhin zulässig.

  • Privat-Shopping ist nicht zulässig.